Affinität

Die Affinität - einer der Grundbegriffe aus der Mediaplanung

Die Zielgruppenaffinität zeigt, wie hoch der Anteil der anvisierten Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums ist. Meistens wird die Affinität per Index dargestellt. Je höher die Affinität, desto geringer sind die Streuverluste und desto höher ist die Zielgruppenabdeckung. Die durchschnittliche Ausprägung erhält den Wert 100. Ein Affinitätsindex 100 besagt somit, dass die Nutzerschaft eines Werbeträgers innerhalb der Zielgruppe prozentual exakt dem der Gesamtbevölkerung entspricht. Ein Index von 150 heißt beispielsweise, dass der Anteil der Zielgruppe in dem betreffenden Medium um 50 % höher liegt als in der Gesamtbevölkerung.

Beispiel für Affinität

  • Werbeträger: Euro am Sonntag
  • Anteil der Wertpapierkäufer an der Leserschaft beträgt 60 % (rein fiktiver Wert)
  • Anteil der Wertpapierkäufer an der Gesamtbevölkerung beträgt 10 % (rein fiktiver Wert)
  • 60 % dividiert durch 10 % x 100 = 600

In diesem Beispiel ist der Affinitätsindex 600 und damit ist der Anteil der Zielgruppe mit Interesse an Wertpapieren bei „Euro am Sonntag“ äußerst hoch. Ziel der Mediaplanung ist es, Medien zu wählen, die von der Zielgruppe frequentiert werden und eine hohe Affinität haben. In unserem Beispiel nutzt der Personenkreis Wertpapierkäufer Medien wie „Euro am Sonntag“, die Zielgruppe der neuen und hippen Fitnesskette freut sich sicherlich eher über eine Mitmach-Kampagne auf digitalen Screens, wohingegen Autofahrer sehr gut auf Radiokampagnen reagieren.

Beispiel für Affinität

  • Werbeträger: Euro am Sonntag
  • Anteil der Wertpapierkäufer an der Leserschaft beträgt 60 % (rein fiktiver Wert)
  • Anteil der Wertpapierkäufer an der Gesamtbevölkerung beträgt 10 % (rein fiktiver Wert)
  • 60 % dividiert durch 10 % x 100 = 600

In diesem Beispiel ist der Affinitätsindex 600 und damit ist der Anteil der Zielgruppe mit Interesse an Wertpapieren bei „Euro am Sonntag“ äußerst hoch. Ziel der Mediaplanung ist es, Medien zu wählen, die von der Zielgruppe frequentiert werden und eine hohe Affinität haben. In unserem Beispiel nutzt der Personenkreis Wertpapierkäufer Medien wie „Euro am Sonntag“, die Zielgruppe der neuen und hippen Fitnesskette freut sich sicherlich eher über eine Mitmach-Kampagne auf digitalen Screens, wohingegen Autofahrer sehr gut auf Radiokampagnen reagieren.

Formel zur Berechnung der Affinität, bzw. des Aktivitätsindex:

Netto-Reichweite eines Mediums in der Zielgruppe in % dividiert durch Netto-Reichweite eines Mediums in der Gesamtbevölkerung in %, multipliziert mit 100. (Die Berechnung über Strukturanteile führt zum selben Ergebnis.)

Hohe Affinität der Zielgruppe angestrebt

In der Mediaplanung wird in der Regel eine hohe Affinität der Zielgruppe zu den ausgewählten Medien angestrebt. Je geringer das Interesse der Gesamtbevölkerung an bestimmten Themen ist, umso höher fällt der Affinitätsindex aus.

Je höher die Affinität zu einem Medium ist, desto geringer der Streuverlust und desto höher die Zielgruppenabdeckung. Für eine erfolgreiche Mediaplanung ist es wichtig, dass bestimmte Kennzahlen wie Affinität, GRP, TKP, Durchschnittskontakte etc. bei der Planung herangezogen werden. Nur so werden unterschiedliche Planvarianten vergleichbar und die Unterschiede in den Varianten deutlich. Die Aufgabe des Mediaplaners besteht darin, das Beste aus jeder Selektion herauszuholen und dazu Bewertungskriterien wie beispielsweise die Affinität einfließen zu lassen.

  

Ihre Ansprechpartnerin für die richtige Zielgruppe

Wenn Sie wissen möchten, über welche Medienkanäle Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen, sprechen Sie mit unserer Mediaspezialistin Heike Oeckinghaus (oeckinghaus@trebbau.com, Tel.: 0221 / 376 46 – 391). Sie kennt sich in den Bewertungskriterien für die Mediaplanung bestens aus.