Digital Immigrant

Digital Immigrant = digitaler Einwanderer?

Ein Digital Immigrant bedeutet übersetzt etwa „digitaler Einwanderer“. Eine solche Person wurde vor 1980 geboren, ist also nicht im digitalen Zeitalter aufgewachsen, sondern muss den Umgang mit digitalen Technologien erst erlernen. Ein Digital Immigrant wird vermutlich lieber ein Dokument ausdrucken, bevor er es bearbeitet, wohingegen ein Digital Native, der mit digitaler Technik aufgewachsen ist, alles direkt am Bildschirm bearbeitet.

Digital Immigrants und moderne Technik

Digital Immigrants mussten erst lernen, die Techniken anzuwenden bzw. für sich zunutze zu machen, wenn sie in der modernen Welt mithalten wollen. Das gilt sowohl für den privaten als auch den beruflichen Bereich. Zu den Technologien zählt das Internet, aber auch der Bereich der Smartphones und Computerspiele. Wer heute nicht weiß, was z. B. eine WhatsApp ist, und wie man über diesen Weg kommuniziert und über welche Kanäle sich Digital Natives austauschen, bringt vermutlich wenig Verständnis für die junge Generation auf. Kinder, die mit dem Computer wie selbstverständlich aufgewachsen sind, denken und reden oft anders als Digital Immigrants. Auf die Frage, wie die Schule heute war, könnte ein Schulkind von heute durchaus antworten: „Mama, wenn du mein Blog lesen würdest, müsstest du nicht fragen.“.

Bei den Digital Immigrants unterscheidet man drei Gruppen:

  • Die Verweigerer: Gegenüber Social Media verschließen sie sich völlig. Ein Smartphone wird nicht angeschafft.
  • Die unfreiwilligen Anwender: Sie besitzen zwar ein Smartphone, tun sich aber schwer mit den neuen Medien.
    Gelegentlich schreiben sie eine SMS, aber WhatsApp wird auf keinen Fall installiert und ein Facebook-Account
    nicht angelegt.
  • Die Hightech-Freaks:Sie nutzen die digitalen Technologien wie die Digital Natives. Eine Welt ohne Internet,
    Smartphone und Co. können sie sich nicht mehr vorstellen.

Die heutigen Digital Immigrants haben die digitale Revolution weitestgehend akzeptiert und sind vielfach in der Lage, die neuen Medien anzuwenden. Ihre Nutzung von klassischen Medien wie Direct Mail, Print, Radio oder Plakat haben sie die Onlinemedien wie E-Mails, Apps und soziale Medien einfach hinzugefügt. Die Zahl der klassischen „Verweigerer“ und „unfreiwilligen Anwender“ wird immer niedriger, aber die neuen Technologien werden hier in der Regel sehr bewusst eingesetzt und nicht unüberlegt konsumiert.

 

Ihr Ansprechpartner für eine zielgruppengerechte Ansprache:

Im Marketing ist bei der Kundenansprache also Vorsicht geboten, man sollte gut abwägen, ob es sinnvoll ist, eine Kundengruppierung ausschließlich nach Geburtsjahren vorzunehmen, wenn man sich auf Digital Immigrants fokussieren möchte. Denn hier besteht das große Risiko, dass potenzielle Kunden völlig falsch angesprochen werden. Denn sehr technikaffine Personen sind trotz ihres Alters vermutlich eher den Digital Natives zuzuordnen und Digital Natives können durchaus zu Digital Immigrants gezählt werden, wenn sie keinen Zugang zu oder kein Interesse an digitaler Technologie haben. Über welche Medienkanäle Sie Ihre Kunden am besten erreichen, sollten Sie mit Sabine Schätzer besprechen. Sie ist unsere Crossmedia-Expertin und kennt sich in den unterschiedlichen Medien bestens aus (schaetzer@trebbau.com, Tel.: 0221 / 376 46 – 318).

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