Bonitätsinformationen können Unternehmen dabei unterstützen, wirtschaftliche Risiken bereits vor einer Kundenansprache, Reaktivierungsmaßnahme oder Geschäftsbeziehung besser einzuschätzen. Trebbau prüft Consumer- und Firmendaten anhand relevanter Negativ- und Sperrmerkmale und bereitet die Ergebnisse für den vorgesehenen Einsatz auf.
So können Sie Ihre Marketing- und Vertriebsmaßnahmen gezielter steuern und unnötige Kosten reduzieren.
Was bedeutet Bonitätsprüfung?
Bei einer Bonitätsprüfung werden Kunden- oder Interessentendaten anhand definierter Bonitäts- beziehungsweise Negativmerkmale geprüft.
Ziel ist es, Hinweise auf wirtschaftliche Risiken frühzeitig zu erkennen und diese Informationen bei Marketing-, Vertriebs- oder Reaktivierungsmaßnahmen berücksichtigen zu können.
Trebbau bietet die Prüfung sowohl für eigene Kundenbestände als auch für eingesetzte Fremdadressen an. Welche Prüfkriterien berücksichtigt werden, kann je nach Anwendungsfall festgelegt werden.
Für welche Datenbestände ist eine Bonitätsprüfung sinnvoll?
Eine Bonitätsprüfung kann sowohl bei Consumer- als auch bei Firmendaten eingesetzt werden.
Eigene Kundenbestände
Bei Bestandskunden kann eine Bonitätsprüfung beispielsweise vor Reaktivierungsmaßnahmen oder erneuten Angeboten sinnvoll sein.
Sie liefert zusätzliche Informationen, die bei der Entscheidung helfen können, welche Kontakte für eine konkrete Maßnahme berücksichtigt werden sollen.
Fremdadressen
Auch angemietete oder anderweitig eingesetzte Fremdadressen können vor einer Marketingmaßnahme auf definierte Bonitätsmerkmale geprüft werden.
Damit lässt sich die Zielgruppe bereits vor Produktion und Versand anhand der vereinbarten Kriterien weiter eingrenzen.
Welche Bonitätsmerkmale können berücksichtigt werden?
Trebbau ermöglicht eine differenzierte Auswahl von Negativmerkmalen für Business- und Consumer-Daten.
Business-Daten
Für Firmendaten können unter anderem folgende Kategorien berücksichtigt werden:
- Negativ 1: gerichtliche Titel, beispielsweise Insolvenzen, Pfändungen oder Haftbefehle
- Negativ 2: gerichtliche Mahnverfahren
- Negativ 3: vor- und außergerichtliche Mahnverfahren
Consumer-Daten
Auch bei Consumer-Daten können diese drei Kategorien einzeln ausgewählt und für die jeweilige Prüfung berücksichtigt werden.
Welche Kategorien für einen konkreten Einsatz sinnvoll sind, hängt vom Zweck der Maßnahme und den definierten Auswahlkriterien ab.

Wie unterstützt die Bonitätsprüfung Marketing und Vertrieb?
Bonitätsinformationen ersetzen keine geschäftliche Entscheidung, können aber eine zusätzliche Grundlage für die Steuerung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen liefern.
Insbesondere bei kostenintensiven postalischen Maßnahmen kann es sinnvoll sein, Zielgruppen vor Produktion und Versand weiter zu qualifizieren. Dadurch können beispielsweise Kontakte mit festgelegten Negativmerkmalen aus einer Maßnahme ausgeschlossen werden.
Das kann helfen,
- wirtschaftliche Risiken frühzeitig zu erkennen,
- Zielgruppen gezielter auszuwählen,
- unnötige Produktions- und Portokosten zu vermeiden,
- Reaktivierungsmaßnahmen besser zu steuern.
Die konkrete Nutzung der Ergebnisse richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungsfall und den vereinbarten Prüfkriterien.
Wie läuft die Bonitätsprüfung mit Trebbau ab?
Trebbau stimmt zunächst mit Ihnen ab, welcher Datenbestand geprüft werden soll und welche Negativmerkmale für den vorgesehenen Einsatz relevant sind.
Anschließend werden die Daten gegen die entsprechenden Negativ- und Sperrinformationen abgeglichen. Die gewählten Kategorien können je nach Bedarf einzeln berücksichtigt werden.
Die Ergebnisse werden für die weitere Verarbeitung aufbereitet, sodass sie in die nachfolgenden Marketing-, Vertriebs- oder Datenprozesse einfließen können.
Bonitätsprüfung und Datenabgleich sinnvoll kombinieren
Je nach Ausgangssituation kann eine Bonitätsprüfung mit weiteren Maßnahmen zur Datenqualität verbunden werden.
Während die Bonitätsprüfung wirtschaftliche Negativmerkmale betrachtet, konzentriert sich der Datenabgleich beispielsweise auf Dubletten, Umzüge, Verstorbene oder nicht zustellbare Adressen.
Beide Leistungen erfüllen damit unterschiedliche Aufgaben und können sich bei der Vorbereitung eines Datenbestands ergänzen.
Warum Bonitätsprüfung mit Trebbau?
Trebbau verbindet Datenverarbeitung mit Erfahrung im Dialogmarketing und in der Verarbeitung von Eigen- und Fremdadressen.
Dadurch kann die Bonitätsprüfung direkt in bestehende Daten-, Marketing- und Versandprozesse eingebunden werden. Die Auswahl der Prüfkriterien richtet sich dabei nach dem konkreten Anwendungsfall statt nach einem starren Standardverfahren.
So erhalten Sie eine auf Ihre Maßnahme abgestimmte Datenbasis für die weitere Entscheidung und Verarbeitung.
Bonitätsprüfung für Ihren Datenbestand anfragen
Sie möchten Consumer- oder Firmendaten vor einer Marketing-, Vertriebs- oder Reaktivierungsmaßnahme auf relevante Bonitätsmerkmale prüfen?
Wir klären mit Ihnen, welche Prüfkriterien für Ihren Anwendungsfall sinnvoll sind und wie die Ergebnisse in den weiteren Prozess eingebunden werden können.
Sprechen Sie mit oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Häufige Fragen zur Bonitätsprüfung
Ja. Trebbau bietet die Bonitätsprüfung sowohl für Consumer- als auch für Firmendaten an. Je nach Datenart und Anwendungsfall können unterschiedliche Negativmerkmale beziehungsweise Kategorien berücksichtigt werden.
Ja. Neben eigenen Kundenbeständen können auch eingesetzte Fremdadressen vor einer Maßnahme auf vereinbarte Bonitätsmerkmale geprüft werden. Dadurch lässt sich die Zielgruppe vor Produktion und Versand weiter qualifizieren.
Ja. Die auf der Trebbau-Seite beschriebenen Kategorien Negativ 1, Negativ 2 und Negativ 3 können einzeln ausgewählt werden. Welche davon berücksichtigt werden sollen, wird entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall festgelegt.
Nein. Bei der Bonitätsprüfung stehen wirtschaftliche Negativmerkmale im Mittelpunkt. Ein Datenabgleich dient dagegen beispielsweise dazu, Dubletten, Umzüge, Verstorbene oder unzustellbare Adressen zu identifizieren. Je nach Ausgangssituation können beide Verfahren miteinander kombiniert werden.

